0.9 Tipps, Tricks und persönliche Anpassungen

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Inhaltsverzeichnis

Wichtige Befehle

stopvdr
startvdr

zum laden der Teiber

./ usr/lib/vdr/easyvdr-module-loader
loaddriver

entladen:

./ usr/lib/vdr/easyvdr-module-loader
unlloaddriver

für stopx:

stop easyvdr-openbox


XFS-Dateisystem für die Mediapartition

Um die langdauernden Festplattenchecks der Mediapartition zu verhindern (wodurch u.U. Aufnahmen nicht rechtzeitig gestartet werden), haben wir uns entschlossen als Dateisystem für die Mediapartition XFS zu nutzen. XFS ist ein stabiles Dateisystem, welches selbst bei größten Platten nur wenige Sekunden zum Checken benötigt. Da wir noch keine Erfahrung damit haben hier einige Hinweise:

Sollten plötzlich nach einem Neustart Ihre Aufnahmen "weg" sein, so ist es möglich, dass die Mediapartition nicht korrekt gemountet werden konnte, da der Filssystemcheck fehlschlug. Dies lässt sich dann nur manuell lösen:

  • zuerst Testen, ob die Mediapartition gemountet ist (mount + df -h)
  • Sollte /media/easyvdr01 nicht gemountet sein, so führen Sie sudo xfs_repair auf der Konsole aus.
  • Danach können Sie die Mediapartition mit sudo mount -a wieder ins System integrieren.

Umlaute und Sonderzeichen

Seit easyVDR 0.7 wurde das Dateiformat standardmäßig auf UTF-8 umgestellt. Hierdurch kann es zu Problemen bei der Darstellung von Umlauten kommen, welche aber mit der Ubuntu-Basis eigentlich kaum vorkommen sollten.

Putty

Für die richtige Darstellung remote unter Putty (und darauf basierende Tools) sind folgende Einstellungen (in Putty) erforderlich:

  • Terminal -> Keyboard -> "The Function keys and keypad" = Linux
  • Window -> Translation -> "Received data assumed ..." = UTF-8
  • Connection -> Data -> "Terminal-type sting" = linux [Schreibweise beachten - nur Kleinbuchstaben]

Windows-Freigaben mit cifs

(siehe hierzu [1])

  • /bin/mount -t cifs //192.168.x.x/freigabe /media/filme1 -o username=xxxxx,password=xxxxx,iocharset=utf8

Hierbei muss iocharset zu dem Eintrag "unix charset" in der Datei /etc/samba/smb.conf auf dem Server passen.

"Alte" Aufnahmen

Umlaute in Bestands-Aufnahmen werden (im VDR und über Live) nicht passend dargestellt.

  • Ein Tool oder Script zum Konvertieren der Verzeichnis- bzw. Dateinamen und der jeweiligen info.vdr ist in Arbeit. Eine Lösung (Testversion ohne Garantie) siehe hier: UTF8-Skript
  • Verzeichnis- und Dateinamen (Allerdings ohne info.vdr): dateinamen-nach-utf-8-umwandeln


HDSleep (Festplatten-Valium)

Ab easyvdr 0.8 ist eine Installation per Download/Installscript vorbereitet --
sobald ich dieses getestet habe, wird dieser Artikel aktualisiert  C.B. --

Captain_Beefheart hat sich Gedanken gemacht, wie man seine Festplatte schonen kann.

Das Ergebnis ist ein Script, das jene Dateien, die im laufenden Betrieb des VDRs regelmäßig geändert werden, beim Starten des Systems auf eine Ramdisk auslagert. Vor dem Herunterfahren werden diese dann wieder auf die Festplatte gespeichert. So kann die Platte schlafen geschickt werden und bleibt auch dauerhaft im stand-by.

Hierdurch spart man nicht nur Strom, sondern verringert auch die "Abnutzung" der Festplatte. Weiterhin wird das System leiser.

Aktuelle Version ist die 6.2 vom 6. Juni 2010: V6.2.zip, die angepassten Dateien (s.u.) basieren auf easyVDR 0.7.24. Bei anderen Versionen müssen die Änderungen evtl. händisch vorgenommen werden.

Details finden sich in folgender Diskussion: HDD-Valium V6.2

Das Archiv enthält folgende Dateien:

  • !!bitte-lesen!!_V6.2.txt
die Hilfedatei zur Scriptsammlung
  • valium-start.sh
Dieses Script enthält die oben beschriebene Funktionalität. Es legt eine Ramdisk (450MB) an und generiert darauf die benötigten Verzeichnisse. Dann werden die Dateien von der Festplatte in die Verzeichnisse auf der Ramdisk kopiert und diese dann entsprechend gemountet. Das Script wird von der RCStart aufgerufen.
  • valium-ende.sh
Dieses Script macht die Änderungen von valium-start.sh wieder rückgängig. Es Sichert die Ramdisk zurück in die ursprünglichen Verzeichnisse bzw. in ein extra Verzeichniss (bei /var) und sichert Konfigurationsdateien. Aufruf in RCShutdown und RCReboot.
  • valium_on-off.sh
Dieses Script schaltet die Festplattenberuhigung an oder ab, nach dem Umschalten ist ebenfalls ein Neustart erforderlich.
  • valInst.sh
Einfaches Installationsscript, das die Dateien profile, RCStart, RCShutdown und RCReboot sichert und diese dann durch angepasste Versionen aus diesem Archiv ersetzt. Weiterhin werden die oben beschriebenen Scripte auf die Festplatte kopiert/installiert. Nach der Installation einen Neustart durchführen.
  • profile
Angepasste Version, die die PATH-Variable erweitert
  • RCStart
Angepasste Version, die das Script valium-start.sh beim Hochfahren ausführt.
  • RCReboot
Angepasste Version, die das Script valium-ende.sh vor einem Neustart ausführt.
  • RCShutdown
Angepasste Version, die das Script valium-ende.sh vor dem Herunterfahren ausführt.
  • HDDctrl.sh
Hilfsscript, das die Protokollierung der HDD-Zugriffe startet. Wird nicht installiert - am besten auf einem anderen Rechner im Terminal starten. Wenn man das macht, sollte man solange "noatime" wieder herausnehmen -> gibt bessere Ergbnisse. Abschalten nicht vergessen!
  • HDDctrl-off.sh
Hilfsscript, das die Protokollierung der HDD-Zugriffe abschaltet. Wird nicht installiert - am besten auf einem anderen Rechner im Terminal starten.

Tip: Zustand der Festplatte (hier als Beispiel sda) abfragen:

hdparm -C /dev/sda

xorg.conf anpassen

Wichtige Informationen zum Start des X-Servers findet man in der Log-Datei: /var/log/Xorg.0.log

Benutzt man eine Onboard-Grafikkarte, so sollte man den zugeteilten Speicher im Bios auf 512MB einstellen.

Wenn die Schrift bei N-TV ruckelt, Bildwiederholfrequenz auf 50Hz einstellen. Wenn der Fernseher mit den entsprechenden Metamodes nicht will, probiert man es mit einer passenden Modeline.

Dazu den Modelinegenerator von XFree86 nehmen:

http://xtiming.sourceforge.net/cgi-bin/xtiming.pl

Dort "Visible Resolution" und "Refresh Rate" eingeben und man erhält eine passende Modeline. Daran hängt man noch "+hsync +vsync".

Modeline "1280x720@50" 59.42 1280 1312 1536 1568 720 735 741 757 +hsync +vsync

Die Modeline kommt in der Datei /etc/X11/xorg.conf in "Section Monitor".

Damit die dann auch aktiviert wird, muss der Eintrag "1280x720@50" noch in "Section Screen" eingefügt werden. Z.B.:

Section "Screen"
   Identifier     "Screen0"
   Device         "Device0"
   Monitor        "Monitor0"
   DefaultDepth    24
   SubSection     "Display"
       Depth       24
       Modes      "1280x720@50"
   EndSubSection
EndSection

Wenn der Monitor nicht will, helfen vieleicht folgende Einträge in Section "Device"

Option "UseEDIDFreqs" "False" 
Option "ExactModeTimingsDVI" "True"

Um Tearing zu vermeiden, das Compositting deaktivieren. Gleiches gilt für compiz oder Ähnliches:

Section "Extensions"
 Option "Composite" "Disable"
EndSection

Ob die Frequenz richtig eingestellt wurde, kann man hiermit testen:

DISPLAY=:0 nvidia-settings --query RefreshRate

"Valid Modes" herausfinden, indem der X-Server mit Verbose Level 6 gestartet wird:

X -verbose 6 > ~/xlog.txt

Der Vollständigkeit halber und zur "Inspiration" hier die Xorg.conf von wbreu.

Aktualisierung der EPG-Daten

Bei der Aktualisierung der EPG-Daten wird der Bildschirm schwarz und der VDR kehrt nicht mehr zum Ausgangs-Kanal zurück. Man muss erst hoch/runter bzw. auf/ab betätigen um wieder ein Bild zu haben. Der Grund ist, dass der VDR die EPG-Daten sucht und dazu munter die Kanäle durchschaltet, solange keine 2te oder mehr Karten je Empfangsart vorhanden ist/sind.

Die Lösung ist den EPG-Scan automatisch vor dem Herunterfahren ausführen zu lassen. Dazu in der

/etc/init.d/RCShutdown.d/RCShutdownPersonal1

folgendes einfügen:

epgscan.sh

und im OSD den EPGScan abschalten.

EPGScanTimeout = 0

HowTo TVM2VDR und die EPGIMAGES

Prudentis: Ich baue hier mal ein HowTo auf, wie das geht mit den EPGIMAGES, TVM2VDR, GraphTFT, NOEPMENÜ und Skinenigma mit EasyVDR: Ich habs jetzt mit dem VDR 1.6 und 1.7 getestet, läuft mit beiden wunderbar: HowTo

Hier geht es weiter: TVMovie -> VDR Funktionen

Lüfterregelung mit Fancontrol und Sysinfo

Für die Lüfterregelung ist fancontrol zuständig.

Vorgehensweise:

  • erst mal
    sensors-detect
    ausführen, damit die richtigen Module für die Temperatursensoren gesucht werden.
    Danach ist ein Reboot erforderlich, damit die erforderichen Systemmodule geladen werden.
  • Die Anzeige der Sensorwerte kann mit
    sensors
    überprüft werden.
  • Wenn da alles so läuft wie es soll mit
    pwmconfig
    die Lüfter konfigurieren,
  • mit
    fancontrol&
    starten und die Ohren spitzen.
  • Damit es automatisch gestartet wird im Menu unter Einstellungen -> System ... Fancontrol aktivieren.

Hier mal ein Link zu dem Thema: [3] (bei easyVDR ist schon alles installiert und auf sudo kann man immer verzichten)

Sensorwerte und weitere Systeminformationen können mit dem Plugin "systeminfo" über das OSD angezeigt werden.

Eine individuelle Anpassung der angezeigten Werte kann durch Editieren der /usr/local/bin/systeminfo.sh erfolgen.

Sollte bei extrem langsam drehenden Lüftern keine Drehzahl mehr angezeigt werden kann in der /etc/sensors3.conf durch Ändern des Divisors versucht werden, doch eine Drehzahlanzeige zu bekommen:

label fan1 "CPU Fan"
 set fan1_div 4
 set fan1_min 500

siehe dieser Thread: [4]

Laufwerke mounten

  • Media-Partition von einem anderen Rechner auf dem Client nutzen: im OSD unter ../../..../Media-Patition den MountPoint einstellen.
  • Video0-Partition von einem anderen Rechner auf dem Client nutzen: übermounte /media/easyv*/video0 oder hänge sie darunter ein
  • MP3/MPG/... von einem anderen Rechner auf Deinem Client nutzen: setze einen MountPoint unter /media/easyv*/MP3



USB-Festplatte einbinden

(mit festem , frei wählbarem Mountpoint -- Beispiel anhand einer USB-Platte für Musik)

von Captain_Beefheart

Problem:
Ich möchte meine gesamten Musik-Files auf eine externe USB-Festplatte auslagern, um sie evtl. auch an einem anderen Rechner (z.B. Laptop) benutzen zu können.

Anforderungen:

  • bei laufendem VDR soll die Platte anstöpselbar und die Musik dann ganz normal übers Music-Plugin abspielbar sein.
  • das Ganze soll auch funktionieren, wenn die Platte vor dem Rechnerstart angeschlossen war.
  • Links, die auf der "normalen" VDR-Platte liegen und auf Files der USB-Platte verweisen sollen auch funktionieren.
  • es soll egal sein, an welchem USB-Port das Teil angestöpselt wird.
  • es soll egal sein, ob noch andere USB-Massenspeicher irgendwo rumdümpeln.

Lösung:
USB-Platte mit eigener udev-Regel einbinden.  (aus http://wiki.ubuntuusers.de/udev nur ein wenig angepasst)

1. ID der USB-Platte rausfinden (Platte wird mit ihrer Hardware-ID indentifiziert):

lsusb -v

dort die Zeile mit "iSerial" für die Platte suchen und die 2te Zahl rauskopieren (z.B. ABCDEF012345)

2. Verzeichniss unter /media/mp3 erstellen z.B.

mkdir /media/mp3/ext-usb-platte

3. udev-Regel erstellen z.B.

nano /etc/udev/rules.d/50-iomega-platte.rules

dort folgendes einfügen

# USB Festplatte für Music
BUS=="usb", KERNEL=="sd?1", SYSFS{serial}=="ABCDEF012345", SYMLINK+="iomega-usb-platte", RUN="/bin/mount /media/mp3/ext-usb-platte"

ABCDEF012345 dabei durch die in 1. gefundene Nummer ersetzen.

Der Bezeichner "iomega-usb-platte" ist frei wählbar - unter diesem Namen taucht die Platte später in /dev/ auf.

4. fstab editieren

nano /etc/fstab

dort

# externe usb-platte für musik
/dev/iomega-usb-platte /media/mp3/ext-usb-platte ext2 users,noatime,noauto,rw,nodev,exec,nosuid 0 0

dazuschreiben (hier für ext2 formatierte Platte)   . Achtung!! Die Leerzeile am Ende der fstab nicht vergessen!

5. nun ein mutiges

reboot

Danach sollten die Musik-Dateien sofort oder nach Anstöpseln der Platte immer unter /media/mp3/ext-usb-platte zu finden sein.

6. Aushängen der USB-Platte per OSD
Ans Ende der /etc/vdr/commands.conf:

Eigene Befehle                   :true
-externes MP3-Laufwerk dismounten?    : printf "umount /media/mp3/ext-usb-platte" | at now

eintragen.

Workaround bei Problemen mit Cinergy/mantis Treibern (Absturz des Systems)

Symptome

Die Verwendung von Budget-Karten des Typs "Terratec Cinergy S2" führt im Zusammenhang mit EPG-Scans häufig zu Abstürzen.
Diese äußern sich durch Einfrieren des gesamten Systems nach einigen Minuten bis einigen Stunden.

Um herauszufinden, ob das eigene System durch diesen Workaround vorläufig geheilt werden kann, ist es notwendig, sich per ssh einzuloggen und mittels

mp3:~# lspci

die erkannten DVB-Karten zu ermitteln (die Ausgabe kann je nach verwendeten Karten variieren):

...
01:06.0 Multimedia controller: Twinhan Technology Co. Ltd Mantis DTV PCI Bridge Controller [Ver 1.0] (rev 01)
01:07.0 Multimedia controller: Twinhan Technology Co. Ltd Mantis DTV PCI Bridge Controller [Ver 1.0] (rev 01)
...

Um Logeinträge auch nach einem Absturz bewundern zu können, sollte (temporär!) in der Datei

/etc/init.d/RCStart

die Variable

DEBUG="yes"

gesetzt werden. Dadurch werden beim nächsten Start die Logdateien nicht in der Ramdisk, sondern auf
der Festplatte angelegt.

Im Syslog finden sich dann massenhaft Einträge wie

Aug 22 19:59:42 (none) kernel: [ 535.730592] mantis stop feed and dma
Aug 22 19:59:42 (none) kernel: [ 535.730599] mantis start feed & dma
Aug 22 19:59:42 (none) kernel: [ 535.730638] mantis stop feed and dma
Aug 22 19:59:42 (none) kernel: [ 535.730645] mantis start feed & dma

Workaround

Der Workaround besteht im Deaktivieren der automatischen EPG-Scans im OSD-Menü:
System/Einstellungen/VDR-Einstellungen/EPG/Zeit bis zur EPG Aktualisierung = 0

setzen.

Damit verzichtet man auf die EPG-Daten der einzelnen Kanäle, was sich aber
durch Verwendung anderer EPG-Quellen (z.B. tvm2vdr-Plugin) teilweise ausgleichen
läßt.
P.S.: nicht vergessen, die DEBUG-Variable zurückzusetzen - das schont die Platte!

XBMC selber compilieren

Erst die Sourcen nach /usr/local/src holen:

cd /usr/local/src
svn co https://xbmc.svn.sourceforge.net/svnroot/xbmc/branches/9.11_Camelot 

Evtl. vorher mal in https://xbmc.svn.sourceforge.net/svnroot/xbmc/branches/ schauen, was die aktuellste Fassung ist

Dann den XBMC-LIRC-compile Patch von hier: http://www.easyvdr-forum.de/forum/index.php?topic=8564.0 herunterladen und installieren:

cat /usr/local/src/XBMC-LIRC-compile.diff | patch -p1

Damit die Erkennung von CDs/DVDs unter XBMC funktioniert, benötigt man einen weiteren Patch

http://trac.xbmc.org/attachment/ticket/8026/use_cdio_system_headers_on_non_win32.patch
patch -p1 < /usr/local/src/use_cdio_system_headers_on_non_win32.patch

Anschließend konfigurieren, compilieren und installieren:

./bootstrap
./configure --prefix=/usr --enable-vdpau --enable-mid --disable-debug --disable-pulse --disable-xrandr --disable-dvdcss
make
make install