Aufzeichnungen am Client einbinden: Unterschied zwischen den Versionen

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(Client (ClientVDR) Aufnahmen neu einlesen)
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  #! /bin/bash
 
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  # mounts für clientvdr
 
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  sudo sleep 35
 
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Version vom 28. Januar 2016, 13:06 Uhr

Achtung! Artikel ist noch in Bearbeitung!

Allgemein

Spätestens wenn es im Haushalt einen zweiten easyVDR gibt, kommt schnell der Wunsch auf die Aufnahmen des anderen Systems mit zur Verfügung zu haben. Dafür kommen verschiedene Protokolle in frage. So könnte die Einbindung über NFS (Network File System) oder über CIFS (SMB) (Common Internet File System) erfolgen.
Da NFS in der easyVDR Umgebung die bessere Wahl ist bezieht sich die folgende Anleitung nur auf das NFS Protokoll.

Server einrichten (ServerVDR)

Die Beschreibung wurde mit den folgenden easyVDR Versionen getestet:

  • Version 2.5


Auf dem ServerVDR (also das System welches die Aufnahmen bereitstellen soll) muss folgendes eingerichtet werden.

  • Über das EasyPortal unter "Einstellungen - Fernzugriff - NFS-Server starten" auf JA stellen
  • Im nächsten Schritt muss auf dem ServerVDR eine NFS Freigabe erstellt werden.
    • Dazu muss die /etc/exports wir folgt ergänzt werden:
/media/easyvdr01/video0 192.168.1.0/24(rw,fsid=0,no_subtree_check,sync,no_root_squash)
  • Die einzelnen Optionen haben die folgende Bedeutung:
    • /media/easyvdr01/video0 >>> Verzeichnis welches freigegeben werden soll. Wenn in eurem System mehr als ein Video Verzeichnis vorhanden ist bitte alle freigeben.
    • 192.168.1.0/24 >>> Welch Client IP Adressen dürfen die Freigabe verwenden. Bei dem Eintrag 192.168.1.0/24 handelt es sich um das Neuwerk 192.168.1.0 mit der Maske 255.255.255.0. Bitte schaut nach welches IP Netzwerk Ihr in eurer Umgebung verwendet. Hier könnt Ihr auch die einzelne IP Adresse des ClientVDR eintragen. Dann kann nur der ClientVDR zugreifen. Aber Achtung bekommt der ClientVDR von DHCP eine andere IP Adresse zugewiesen funktioniert der Zugriff nicht. Ein ganzes Netzwerk zu verwenden ist also immer einfacher aber etwas unsicherer.
    • (rw,fsid=0,no_subtree_check,sync,no_root_squash) >>> Dabei handelt es sich um Optionen die Ihr so übernehmen solltet. Was die einzelnen Optionen bewirken könnt Ihr hier nachlesen.
  • Danach den ServerVDR bitte neu starten.
  • Mit der Anweisung "showmount --exports" kann getestet werden ob alle geklappt hat. Es sollte ungefähr die folgende Ausgabe kommen:
root@easyVDR:~# showmount --exports
Export list for easyVDR:
/media/easyvdr01/video0 192.168.1.0/24
root@easyVDR:~#

Damit ist die Einrichtung auf dem ServerVDR abgeschlossen.

Hinweis zum Server

Wird der Server auch als normaler VDR verwendet kann es dazu kommen, dass der ServerVDR Aufnahmen die über den ClientVDR gelöscht wurde noch als vorhanden anzeigt. Dies ist ein normales Verhalten, denn der VDR liest die gesamte Aufnahmeliste nur beim Start ein. Danach wies er ja normalerweise was er verändert hat. Über das OSD Menü kann ein erneutes Einlesen der Aufnahmeliste veranlasst werden.

Client einrichten (ClientVDR)

Die Beschreibung wurde mit den folgenden easyVDR Versionen getestet:

  • Version 2.5


Jetzt müssen wir noch den ClientVDR einrichten. Also das System auf dem die Aufnahmen eingebunden werden sollen.

  • Im ersten Schritt muss ein Verzeichnis erstellt werden unter dem Ihr dann die Aufnahmen des ServerVDR findet. Dazu bitte folgendes eingeben:
mkdir -p /media/easyvdr01/video0/0_Wohnzimmer
  • Durch diese Anweisung findet ihr im VDR unter Menü - Aufnahmen später das Verzeichnis "0_Wohnzimmer". Achtung das taucht erst auf wenn Ihr etwas eingebunden habt!
    • In diesem Verzeichnis werden später alle Aufnahmen des ServerVDR auftauchen.
    • Um die automatische Löschung des neuen Verzeichnis, z.B. bei einer fehlgeschlagenen Einbindung, zu verhindern (leere Verzeichnisse werden unter video0 automatisch gelöscht) solltet Ihr jetzt dort einfach eine Textdatei ablegen.
  • Für einen ersten Test könnt Ihr jetzt schon mal per Hand die ServerVDR Aufnahmen einbinden.
mount <ServerVDR IP Adresse>:/media/easyvdr01/video0 /media/easyvdr01/video0/0_Wohnzimmer
  • Um es bei jeden Start des Systems automatisch mit einzubinden muss die /etc/fstab um die folgenden Zeile erweitert werden:
<ServerVDR IP Adresse>:/media/easyvdr01/video0     /media/easyvdr01/video0/0_Wohnzimmer        nfs rw,nfsvers=3 0 0
  • Hinweis: Bitte verwendet für <ServerVDR IP Adresse> wirklich die IP Adresse, sonst könnte das Einbinden eventuell nicht funktionieren. Bitte auch daran denken das sich die IP des ServerVDR natürlich nicht ändern sollte, also von DHCP Server immer die gleiche IP für den ServerVDR vergeben wird.

Client (ClientVDR) Aufnahmen neu einlesen

Je nachdem wie der zeitliche Ablauf ist kann es passieren, dass die Aufnahmen im VDR nicht angezeigt werden. Dies liegt daran, dass der VDR beim Start alle vorhandenen Aufnahmen einliest und dann sich nur noch um die vom VDR gemachten Änderungen kümmert. Dieses Problem kann über das OSD Menü gelöst werden. Über den Menüpunkt ......... können die Aufnahmen von Hand eingelesen werden. Im folgenden wird aber auch eine automatische Lösung für das Problem beschrieben:

  • Das folgende Script /etc/vdr/after-vdr-hooks/40_upd_video anlegen.
  • In diese Datei mus der folgende Inhalt rein:
#! /bin/bash
# mounts für clientvdr
sudo sleep 35
sudo touch /media/easyvdr01/video0/.update
  • Jetzt müssen wir das Script mit der folgenden Anweisung noch ausführbar machen:
chmod 777 /etc/vdr/after-vdr-hooks/40_upd_video
  • Damit sollte automatisch ca. 35s nach dem VDR Start eine Aktualisierung der Aufnahmen erfolgen.

Server (ServerVDR) automatisch starten

Wenn es sich beim ServerVDR um ein normales, nicht permanent laufendes System handelt ist es natürlich blöd wenn es nicht eingeschaltet ist. Dann wird beim Starten des ClientVDR natürlich auch nichts eingebunden. Im Artikel Easyvdr-autostart wir beschrieben wie das System über WoL (Wake On LAN) aus der Ferne gestartet werden kann.

Siehe auch

Hier ist der Beitrag aus dem Forum aus dem dieser Artikel entstanden ist.